Krabbelgruppe
Apr
Am 20. November trafen sich 25 Teilnehmer der Gruppe „MittenDrin“ am Haupteingang von Miele zur Besichtigung des Miele-Museums.
Wir wurden von Frau Flöttmann freundlich begrüßt. Sie führte uns zunächst zu einem großen Globus-Modell und erläuterte uns die zahlreichen internationalen Aktivitäten der Fa. Miele, die in 49 Ländern über eigene Tochtergesellschaften verfügt.
Anschließend wurden wir zu Kaffee und Kuchen ins Miele Restaurant eingeladen. Dabei las Waltraut Künzel aus einem Originalbrief von Miele aus den fünfziger Jahren vor. Es ging um eine Kostenverrechnung der Firma mit einem Kunden. Für uns beeindruckend war die Höflichkeit und der Respekt, die in der damaligen Wortfassung zum Ausdruck kamen.
Nach der gemütlichen Kaffeezeit führte uns Herr Baasner durch das Museum. Am 1. Juli 1899 wurde in Herzebrock das Unternehmen von Carl Miele und Reinhard Zinkann gegründet. Begonnen wurde mit der Produktion von Milchzentrifugen. 1907 wurde der Betrieb nach Gütersloh verlegt. Viele alte Modelle der Milchzentrifugen, Wasch-, Wring- und Mangelmaschinen standen als Modelle vor uns (Bild). Wir konnten uns gut vorstellen, wie mühsam es damals war, manuell Wäsche zu waschen- manche von uns noch aus eigener Erfahrung. Eine deutliche Erleichterung war die Einführung der elektrischen Waschmaschine mit Bullauge, deren Verbreitung in den fünfziger Jahren startete.
Miele baute auch Fahrräder, Mopeds und in kleiner Stückzahl Autos (Miele K3 von 1913), deren Produktion jedoch nach internen strategischen Entscheidungen nicht fortgeführt wurde, aber einige dieser Modelle hier bewundert werden konnten. Ein optisches Highlight ist das Modell K3 von 1913 (Bild).
Herr Baasner fügte immer wieder Details und Episoden ein, so dass die Führung zu einer erlebnisreichen Zeitreise durch die Entwicklung der Haushaltsgräte wurde. Um 17:30 endete der Besuch.
In guter Stimmung und mit neuen Eindrücken verließen wir das Museum.
Liebe Grüße
Arthur Cyrankiewicz / Elisabeth Vogt