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Hagar und ihr kleiner Sohn stecken in einer existenziellen und hoffnungslosen Situation. Mitten in der Wüste sind sie verstoßen und vertrieben und allein auf sich gestellt. Alle Hoffnung scheint verloren und so bleibt ihr scheinbar nichts anderes übrig, als dass sie ihr Kind zum Sterben unter einen Strauch legt, weil sie ihn nicht versorgen und seinen Schmerz nicht ertragen kann. Doch in dieser Situation begegnet ihr Gott. Er hat das Weinen des Kindes gehört. Er spricht Hagar zu: „Hab keine Angst!“ Und er zeigt ihr seinen hoffnungsvollen und zukunftsorientierten Blickwinkel. Gott zeigt Hagar neue Quellen, die sie bisher nicht sehen konnte. Er schenkt beiden Hoffnung und Zukunft.

Manchmal scheint es so, als gehen wir mit uns und unserem Herzen ganz ähnlich um. Wir können das Schmerzhafte in unserem Herzen nicht ertragen und wir distanzieren uns davon. Vielleicht, weil unsere Versorgungsmöglichkeiten ausgegangen sind und wir keine Perspektive mehr sehen. Doch Gott hat das Schreien unseres Herzens längst gehört. Er möchte uns darin begegnen und uns wieder Hoffnung schenken. „Warum weinst du?“ fragt er auch uns. Und er spricht uns zu: „Hab keine Angst!“ Gott möchte uns neue Quellen zeigen, damit wir wieder in Kontakt mit unserem Herzen leben können – Leben in ganzer Fülle.